Foreclosures (Verkauf von Objekten aus Bankbesitz)

In the years after the crash of the Real Estate market in 2008 Foreclosures were a big part of the Real Estate Market in Southwest Florida and till today, a lot of people hope to make a deal with buying one of then.

Nach dem Immobilen Crash im Jahr 2008 waren Foreclosures (Verkäufe aus Bankbesitz) ein markanter Anteil am Immobiliengeschäft und noch heute hoffen viele Interessenten mit dem Kauf eines solchen Objektes ein Schnäppchen schlagen zu können.

Aber die hohe Zahl an solchen Verkäufe (2011 wurden in Südwest-Florida 7.700 Objekte aus Bankbesitz verkauft) hat sich über die Jahre deutlich reduziert und zur Zeit (im Jahr 2023) werden gerade noch 20 Objekte aus Bankbesitz in Südwest Florida angeboten.

Diese Objekte werden oft (nicht immer) unter Marktwert angeboten, was Sie für Immobilien suchende attraktiv macht.

Beim Kauf eines Objektes aus Bankbesitz sollte man sich über folgende Punkte im Klaren sein:

  • Die Häuser sind oft in schlechterem Zustand als regulär angebotene Objekte. Die Banken kümmern sich um nichts und wollen möglichst wenig Geld zusätzlich ausgeben. Meistens handelt es sich allerdings um oberflächliche Probleme (Flecken im Teppichboden und an den Wänden, ein ungepflegter Pool, nicht gemähter Rasen, …).
  • Die Banken verlangen meistens, dass der Kaufvertrag über Ihre Rechtsabteilung und Title-Versicherung abgewickelt wird. Da es sich aus diesem Grund oft nicht um die sonst verwendeten Standardverträge handelt, sollte man diese Verträge durch einen Anwalt prüfen lassen.
  • Die Häuser werden im Regelfall „As-is“ angeboten. Das heißt, dass die Banken selbst berechtigte Reparaturanforderungen ablehnen. Der Käufer muss dann entscheiden, ob er die Kosten selbst trägt oder auf den Kauf der Immobilie verzichtet, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits Kosten (z.B. für die Hausinspektion) angefallen sind.
  • Die Banken wissen oft nichts über den hiesigen Immobilienmarkt. Die Preise werden am Schreibtisch gemacht und sind darum zum Teil sogar höher als reguläre Angebote aus Privatbesitz.

Diese zusätzlichen Kosten und Aufwand sollte man immer im Verhältnis zur Einsparung sehen.